Ostküste bis Sydney

Freitag, 02.09.2011

Moin.

Wie geplant haben wir unseren Great Barrier Reef Trip gemacht. Der liegt jetzt zwar schon über einen Monat zurück, aber trotzdem erzählen wir nochmal alles.

Am nächsten Morgen sind wir also zum Hafen gegangen und mit unserem Schiff zu einem Abschnitt des Great Barrier Reefs gefahren. Angekommen konnten wir zwei Stunden Schnorcheln und hatten einen Taucheinführungskurs. Das Schnorcheln war klasse. Wir haben coole Korallen und Fische gesehen. Beim  Tauchen allerdings war eher die Aktion als das Gesehene interessant. Das Wasser war sehr trüb und irgendwie kam alles sehr grau rüber. Aber egal es war eine interessante Erfahrung und den Preis wert.

Am nächsten Tag haben wir einen Regenwald nördlich von Cairns erkundet. Der war zwar nicht so gut wie die bisherigen, aber trotzdem gut, vor allem da er auch keinen Eintritt gekostet hat. Danach haben wir uns auch schon Richtung Süden gemacht und in den weiteren Tagen waren wir in Airlie Beach, wo Andre auf den Whitsunday Islands war. Er hatte eine gute Zeit dort und es gab viel zu sehen. Auf der Weiterfahrt besichtigten wir den Eungella Nationalpark. Der lag weit oben in den Bergen, wodurch wir schließlich einen sehr guten Ausblick über das Tal hatten. Danach haben wir uns auf den Weg nach Bundaberg gemacht. In dieser Stadt wird der australische Bundaberg Rum hergestellt. Eine Tour war uns jedoch zu teuer, weswegen wir uns wieder auf den Weg nach Rainbow Beach gemacht haben. Dort hat Andre Fraser Island besichtig. Er ist dort mit einer Gruppe in mehreren Allradwagen in Sanddünen rumgefahren und hat die Insel erkundet. Nachdem er wieder kam haben wir am nächsten Tag kurz Brisbane besucht und uns gleich danach weiter auf den Weg nach Sydney gemacht, wo wir vor einem Monat angekommen sind.

Seit dieser Zeit haben wir viel gearbeitet, d.h. Messen aufgebaut und für ein Massageunternehmen Flyer verteilt. Schnell haben wir uns  eine Wohnung gemietet. Diese teilen wir uns mit fünf anderen Personen, zum größten Teil Chinesen. In zwei Tagen fliegen wir schon weiter nach Bangkok und unsere Australienreise endet  damit.

Wir haben sehr viel in Australien erlebt, soviel, dass wir gar nicht alles erzählen können. Auf jeden Fall  war dieses halbe Jahr eine unbeschreibliche Zeit und Erfahrung und sie hat sich gelohnt.

 

Great Barrier Reef Daintree Nationalpark Eungella Nationalpark Whitsunday Island Long Island mit Kanguroo Fraser Island Maheno Schiffswrack Fraser Island Lake Mckenzie Brisbane Byron Bay Thaimassage Job Unser Block

On the road again

Dienstag, 12.07.2011

Hallo Deutschland. Wir wollten euch mal wieder von Neuigkeiten berichten.

 

Die Jobsuche in Darwin  war erfolgreich. Da Andre schon in Alice Springs für eine Eventfirma gearbeitet hatte, konnte Alex da nun auch endlich mitarbeiten. Die Arbeit bezog sich auf Zelte und Messen auf- und abbauen. Es war zwar anstrengend, aber es brachte gutes Geld. Der eigentlich interessantere Job war beim Casino. Zu dieser Zeit war in Darwin ein großes Autorennen und wir waren als Cateringservice eingeteilt. Somit konnten wir das Rennen umsonst sehen und haben nebenbei Geld verdient.

Zu dieser Zeit haben wir auf der Straße im Auto geschlafen. Das wiederum ist aber ein Problem in Darwin. Es ist verboten in Gebieten unter Stadtverwaltung zu schlafen. Und wie es der Zufall nun mal wollte wurden wir erwischt und mussten jeder 130 Dollar Strafe bezahlen. Deswegen sind wir dann doch wieder in Hostels umgezogen, was natürlich gleich wieder auf das Portemonnaie gedrückt hat.

Der sonstige Alltag in Darwin bestand aus relaxen an der Lagune oder am Strand, mit deutschen Freunden abhängen und manchmal sich das Kino und Pizza gönnen. Gut war auch noch der Krokodilzoo, wo wir tausende Krokodile verschiedenster Art angucken konnten. Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit im warmen Darwin, aber die Reise muss ja weitergehen, vor allem weil die Heimreise immer näher rückt.

 

Somit begann die lange Reise nach Cairns. Die Entfernung betrug 2900 Kilometer plus den Litchfield Nationalpark, den wir uns noch unbedingt in einem Tagestrip angucken wollten. Insgesamt waren es also 3100 Kilometer, die wir in 3 Tagen durchgefahren sind. Neben zwei Nationalparks gab es eigentlich nichts Interessantes zu sehen während der Fahrt. Und unsere 100 Kmh Begrenzung machte die Reise nur noch länger..

Schließlich sind wir doch endlich gestern Nacht in Cairns angekommen und das diesmal ohne Panne. Wir wollen hier eigentlich nur das Great Barrier Reef besichtigen, weswegen wir uns für Morgen eine Tour gebucht haben. Danach geht es dann auch wieder weiter in den nördlichen Regenwald und schließlich Richtung Sydney entlang der Ostküste. Nochmal 3500 Kilometer.

Insgesamt haben wir noch einen Monat für die Ostküste, um dann unser Auto in Sydney zu verkaufen und nach Bangkok zu fliegen.

Das war es wieder, bis zum nächsten Mal !

 

Andre und Alex

Darwins LaguneEine unsere AufräumaktionenKrokodilfütterung im ZooZwei BauarbeiterAndre beim AutorennenWasserfälle im Litchfield NPBaden im Litchfield NPAlex am Klettern im Litchfield NPAndre vor TermitenhügelWallaby in KatherineScheiß Kangaroos nachts auf der StraßeEndlich wieder eine vernünftige MahlzeitUmgebung vor Cairns in den Bergen

Von Alice Springs nach Darwin oder 1000 Stiche später

Mittwoch, 01.06.2011

Grüße aus den Tropen, endlich liegt Alice Springs hinter uns. Die Stadt, die wir eigentlich nur für einen Tag besuchen wollten, konnten wir nun endlich nach 1 Monat  verlassen. Unsere restliche Zeit in diesem kleinen idyllischen Örtchen war aber trotzdem sehr schön. Wir haben viele nette Leute kennengelernt und konnten uns, neben Alex seiner kleinen Verletzung, es sehr gut gehen lassen. Außerdem haben wir uns nochmal die West MacDonnel Ranges angeguckt. Trotzdem wollten wir nun endlich weiter und somit sind wir mit 2 weiteren Deutschen und einem Japaner, mit denen wir uns in Alice Springs angefreundet haben, weiter Richtung Darwin gefahren.

Der Trip dauerte 5 Tage. 5 Tage für ganze 1700 Kilometer plus geschätzte 1000 Moskitostiche, die wir uns in dem Kakadu Nationalpark abholen durften. Trotzdem konnten wir dort schöne Aussichten genießen, waren aber dennoch am Ende leicht enttäuscht, weil viele Straßen auf Grund der Krokodile oder Überflutungen gesperrt waren.

Seit einer Woche sind wir jetzt in Darwin. Und seit einer Woche sind wir schon auf Jobsuche. Es ist schon beinahe zum Verzweifeln hier einen Job in kurzfristiger Zeit zu finden, denn es gibt einfach viel zu viele Backpacker in Darwin. Trotzdem ist Darwin eine sehr schöne Stadt und unterscheidet sich vollkommen von allem anderen was wir bis jetzt in Australien gesehen haben. Die Temperatur ist durchschnittlich über 30 Grad, es ist keine einzige Wolke am Himmel zu sehen und die Luftfeuchtigkeit bringt einen schon leicht zum Schwitzen. Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit eine Arbeit finden, da wir eigentlich länger als einen Monat in Darwin verbringen wollten. Wir sind auch ziemlich zuversichtlich, da wir schon ein positives Jobinterview im hiesigen Casino hatten und uns auch schon bei vielen anderen Arbeitgebern vorgestellt haben. Dennoch brauch fast jeder von ihnen mindestens eine Woche um neue Leute einzustellen.

Also, drückt uns die Daumen und wir melden uns dann irgendwann mal wieder.

 

Andre und Alex

 

Gruppe vor Abreise in Alice SpringsAndre vor SonnenuntergangAlex vor SonnenuntergangAlex an der KlippeAndre am badenAlex am WasserfallAndre im Kakadu National ParkKrokodile im Kakadu National ParkParty am ersten Tag in Darwin

Es ist mal wieder soweit...

Mittwoch, 04.05.2011

Hallo an alle. Wieder ist es fast einen Monat her seit unserem letzten Eintrag. Auch diesmal ist sehr viel passiert. Adelaide und die Südküste liegen nun hinter uns. Wir haben dort unheimlich viele Klippen und andere tolle Einblicke gesehen. Nun befinden wir uns aber schon seit circa 2 ½ Wochen in der Mitte von Australien, Alice Springs. Hier in Alice Springs gibt es echt gar nichts. Die Stadt ist nicht viel anders als Preetz, aber wir kommen nicht von ihr weg. Warum werdet ihr noch später erfahren, doch fangen wir erstmal von vorne an.

Nachdem wir über die Great Ocean Road nach Adelaide gekommen sind, sind wir dort für 3 Tage geblieben. Von dort aus haben wir unseren Zug durch das Outback geplant. Wir hatten vor durch die Mitte von Australien gen Norden zu fahren, unser Ziel war Darwin. Nachdem wir also neue Reifen, viel Wasser und Proviant gekauft hatten, machten wir uns auf in die Wüste. Nach einigen Tagen waren wir kurz vor dem Uluru, dem großen roten heiligen Berg mitten in Australien. Den wollten wir eigentlich besuchen, aber schon ein Tag vorher war uns ein komisches Geräusch an unserem Auto aufgefallen. Letztendlich haben wir also beschlossen lieber gleich nach Alice Springs zu fahren um dort das Auto reparieren zu lassen. Daraus wurde dann leider nichts, denn ungefähr 150 Kilometer vor Alice Springs hörten wir ein Geräusch. Wir haben angehalten und naja, der ganze linke Vorderreifen war leicht verschmort und sehr heiß. Wir konnten nicht mehr weiter und die nächste Stadt war weit entfernt. Zum Glück hat eine Familie angehalten und Alex mit zur nächsten Tankstelle genommen von wo aus er dann einen Abschleppwagen rufen konnte. Der kam dann auch nach 2 Stunden und hat uns nach Alice Springs gebracht, Kostenfaktor 560 Dollar. Da hatten wir schon mal richtig gute Laune und die eigentliche Reparatur war ja noch gar nicht bezahlt. Am nächsten Tag sind wir in die Werkstatt gegangen. Das Kugellager war kaputt und er musste ersetzt werden. Das Problem war bloß, dass Alice Springs 1500 Kilometer oder mehr in jede Richtung von der nächstgrößeren Stadt entfernt ist. Somit mussten wir uns auf eine Wartezeit einstellen und dazu kam noch, dass das alles um die Osterzeit geschehen ist. Gott, zu diesem Zeitpunkt haben wir das erste Mal in unserem Leben Feiertage gehasst. Egal, nachdem eine Woche rum war, war unser Auto (zwischenzeitlich mussten wir noch die Werkstatt wechseln) endlich fertig. Es fuhr und fährt sich wieder richtig gut und wir sind dann endlich zum Uluru gefahren.

Dort angekommen mussten wir wieder einmal feststellen, dass die Australier echt für jeden Scheiß viel Geld verlangen. 25 Dollar musste jeder bezahlen damit wir uns Eintritt verschaffen konnten. Aber die Eindrücke waren es schon wert, auch wenn der Uluru kein Monolith ist. Die vielen tollen Eindrücke wurden dann aber gleich wieder zunichte gemacht. Alex hatte an der Verse eine kleine Blase, die sich am nächsten Tag zu einer riesigen Blutblase entwickelte. Nachdem wir zum Arzt gegangen sind stellte sich heraus, dass der Fuß wohl leicht infiziert sei und wir sofort nach Alice Springs zur weiteren Behandlung zurück mussten. Na toll! Wir mussten den schönen King´s Canyon auslassen und jetzt hängt Alex mit einer riesigen Wunde in der Jugendherberge rum und kann nichts machen, geschweige denn arbeiten. Dieser Zustand wird bestimmt noch zwei Wochen anhalten. Andre hat dafür in Alice Springs Arbeit gefunden.

 

Naja das war es erstmal wieder. Bis dann!

Wilder KoalaGrüne Regenwälder mit WasserfällenWir vor den 12 ApostelnOutback SonnenuntergangOutback2. PanneUluruAlex am chillenAndre am arbeiten

Endlich wieder Internet...

Sonntag, 10.04.2011

G´day! Seit unserem letzten Blogeintrag sind nun circa drei Wochen vergangen. Wir hatten keine Möglichkeit an Internet zu kommen, deshalb gibt es erst jetzt Neuigkeiten. Viel ist passiert in dieser Zeit, aber fangen wir erstmal von vorne an:

Unsere Suche nach einem Hostel war erfolgreich. Es fing damit an, dass Andre ganz spontan in Sydney an einer Kreuzung einen alten Klassenkamerad getroffen hat. Der hat uns gutes von seinem Hostel erzählt, also haben wir den Versuch gewagt und sind dort 6 Nächste geblieben. In dieser Zeit haben wir Sydney noch weiter erforscht. Wir waren im botanischen Garten, im Aquarium und im Wildlife World. Wir haben Sydney vom höchsten Aussichtspunkt der Stadt begutachtet und haben unsere ersten Ausflüge zu den Stränden Bondi Beach und Manly gemacht. Um nach Manly zu gelangen mussten wir die Fähre nehmen und so haben wir uns nochmal einen anderen Blickwinkel von Sydney ergattert.

Nachdem wir also vieles von Sydney gesehen hatten, wurde uns langsam langweilig. Wir sind ja schließlich nicht hier um Sydney kennenzulernen, sondern um das Land zu erleben. Also sind wir auf Autosuche gegangen. Zunächst haben wir uns über Aushänge informiert, sind dann aber schnell auf das Internet und dessen zahllose Möglichkeiten umgestiegen. Wir sind nicht richtig fündig geworden, also haben wir rumgefragt und uns wurde die Victoria Street in King´s Cross in Sydney empfohlen. Da hätten angeblich viele Backpacker ihre Autos zum Verkauf stehen. Wir haben uns auf den Weg dorthin gemacht, richtig viele Autos waren da aber nicht und außerdem waren die alle viel zu überteuert für unsere Verhältnisse.

Nachdem also unser erster Versuch gescheitert war, sind wir über das Internet an eine Adresse eines Autoverkäufers in Five Docks gelangt. Am nächsten Tag sind wir also mit dem Zug nach Croydon gefahren. Von dort hätten wir eigentlich den Weg zu dem Autohändler finden können, aber da wir beide so trottelig waren, sind wir rund 9 Kilometer planlos in der Gegend herumgelaufen. Nach 3 Stunden haben wir aufgegeben und sind wieder zurück ins Hostel gefahren. Das dumme daran war aber, das wir eigentlich schon in der richtigen Straße und am richtigen Händler standen. Dennoch haben wir das nicht gemerkt. Am nächsten Tag haben wir dann nochmal mit einem Plan eine neue Suche gestartet und diesmal, da wir auch am Abend noch gemerkt hatten, dass wir schon da gewesen waren, haben wir den Autohändler gefunden. Bloß war das alles verschlossen und richtig vertrauenserweckend sah das auch nicht aus. Dazu kam noch, dass das Auto, welches wir im Internet gesehen hatten, gar nicht mehr da stand. Somit sind wir also die Straße, wo sich der Autohändler befindet, längsgegangen. Neben den teuren Neuwagenhändlern fanden wir tatsächlich noch einen Händler, der unserem Preissegment entsprach. Dieser arabische Händler wollte uns so einen richtig schrottigen alten Van für 2500 Dollar verkaufen, welchen wir dann dankend abgelehnt haben. Auch den Ford Falcon für 3000 Dollar wollten wir nicht haben. Somit sind wir also wieder ohne Auto nach Hause gefahren. Kann man gar nicht glauben, dass es so schwer ist ein richtiges Auto zu finden. Auf dem Rückweg sind wir dann nochmal durch die verschiedenen Hostels gegangen und haben uns die Aushänge angeguckt. Dort haben wir mehrere interessante Wagen gefunden. Wir haben die Verkäufer sofort angeschrieben und uns noch am gleichen Tag mit denen verabredet. Die zwei Wagen, die wir uns angeguckt haben, gefielen uns beide sehr gut. Wir haben uns schließlich für den Schweden Niklas entschieden, der uns seinen Mitsubishi Starwagon GL aus dem Jahre 1997 verkauft hat. 3500 Dollar hat unser neues Zuhause gekostet.

Nachdem wir alle Formalitäten geklärt hatten sind wir gleich am nächsten Tag losgefahren. Unser Ziel war Canberra. Wir dachten eigentlich, dass wir die Strecke locker an einem Tag schaffen würden, naja daraus wurden dann zwei. Die Strecke führte durch mehrere Berge und ein schnelles Vorrankommen war so nicht richtig möglich. Auf dem Weg haben wir uns noch das Kiawa Blowhole, welches Wasser in mehrere Meter hochschoss, und die Jervis Bay angeguckt. Letzteres lag in einem Nationalpark. Dort haben wir auch unser erstes wildes Känguru gesehen.

Der nächste Tag führte uns nach Canberra. Dort haben wir uns das australische Parlament angeguckt und sind dann aber auch gleich wieder weitergefahren. Unser Weg führte uns durch weitere Berge und dutzende Dörfer. Das war echt eine abenteuerliche Fahrt, aber wir haben es geschafft und sind dann irgendwann endlich in unserem Zielort Tumut angekommen. Dort haben wir auch keine Arbeit gefunden, also sind wir gleich weiter nach Batlow gefahren. Batlow ist bekannt für seine dutzenden Äpfel und glaubt uns, die haben echt ne Menge davon.

Nach einigem Rumfragen haben wir eine Adresse bekommen und dort haben wir dann auch tatsächlich unseren ersten Job bekommen, Äpfel pflücken. Wir haben das ungefähr eine Woche gemacht und dann wollten wir weiter. Neben dieser echt anstrengenden und schlecht bezahlten Arbeit, war unser Chef ziemlich lässig, lustig und hilfsbereit. Unser Aufenthalt in Batlow endete damit, dass wir für unser Auto die Zulassung verlängert haben und uns dann Richtung Küste bewegt hatten.

Nachdem wir unseren Weg durch die Alpen gemeistert hatten, waren wir endlich an der Küste angekommen. Dort hatten wir dann gleich auch erstmal unsere erste Autopanne. Das war aber nicht so schlimm, denn es konnte uns gleich bei einer Werkstatt geholfen werden.

Die nächsten zwei Tage haben wir uns auf den Weg nach Melbourne gemacht. Dort haben wir dann die Stadt besichtigt und zwei deutsche Backpacker kennengelernt. Jetzt machen wir uns langsam auf den Weg zur Great Ocean Road, die uns dann letztlich nach Adelaide führen soll. Das war es erstmal. Wir melden uns dann irgendwann mal wieder.

 

Bis zum nächsten Eintrag

 

Andre und Alex

 

Opera House bei Nacht mit BeleuchtungUnser AutoUnser Auto von innenUnsere Küche mit geschätzt 1. GewürzAndre in der Jervis BayNormale Straße in AustralienCanberra Parlament HouseUnser erster ArbeitsplatzAndre bei der ArbeitAlex bei der ArbeitBester LadenÜberflutungUnsere erste PanneFederation Square in MelbourneAlex in Melbourne

Welcome to Sydney

Freitag, 18.03.2011

Mit diesen Anfangsworten wurden wir endlich nach unserem langem Flug in Australien willkommen geheissen. Es war eine lange und anstrengende Reise. Der Flug war relativ ok, wurde aber natuerlich durch die lange Flugzeit ein wenig anstrengend am Ende. Dafuer war das Unterhaltungssystem klasse. Es gab die neusten Kinofilme und  coole Serien! Bei unserem Zwischenstopp in Dubai mussten wir dann noch 5 weitere Stunden auf den naechsten Flug warten. In der Zeit ist Alex dann auf dem Fussboden eingeschlafen und wir hatten das erste Mal das Vergnuegen eine arabische Toilette zu sehen.

 

In Sydney angekommen wurden wir von einem MItarbeiter des Hostels abgeholt. Das erste was wir natuerlich sofort bemerkten war das unglaubiche Wetter. Morgens um 9 Uhr waren es schon 26 Grad. Aber das sollte sich ja leider aendern in den naechsten Tagen.

Beim Hostel angekommen haben wir erstmal unsere Sachen verstaut. Wir haben ein 6 Bett Zimmer mit 4 weiteren Deutschen aus unserer Gruppe. Nachdem wir uns also mit unseren Betten bekannt gemacht haben, sind wir erstmal dahingegangen, wo wahrscheinlich jeder als erstes hingeht wenn er nach Sydney kommt. Zum Opera House. War echt ein schoener aber anstrengender Spaziergang dahin. Das Wetter machte es den Neuen echt nicht leicht. Abends ist Andre dann noch in die Bar des Hostels gegangen, waehrend Alex erstmal seinen Mangel an Schlaf nachgeholt hat.

 

Der naechste Tag hatte dann nicht mehr gutes Wetter. Es war grau und nieselte leicht. Troztdem war es natuerlich schwuel und Luftfeuchtigkeit brachte uns auch leicht zum schwitzen. An diesem Tag hatten wir auch unseren Einfuehrungskurs von unser Organisation. War ganz cool, auch wenn viel Product Placement von anderen Firmen vorhanden war. Den Rest des Tages sind wir dann einfach rumgegangen. Wir haben unser australisches Bankkonto eroeffnet und unsere Steuernummer beantragt.Danach haben wir uns neue Schuhe gekauft (Andre Laufschuhe und Alex neue Sneaker weil er seine gleich am ersten Tag verloren hat). Abends waren wir dann in der Bar des Hostels wo gross der St. Patricks Day gefeirt wurde. Aber eins koennen wir sagen: Bier ist echt scheisse teuer hier. Ein 0,4 kostet 5,40 Dollar und um 9 ist hier schon Happy Hour vorbei. Die fangen hier auch viel frueher an zu feiern als in Deutschland.

 

Heute werden wir wahrscheinlich ein neues Hostel suchen, denn das jetzige ist zu teuer (40 Dollar pro Nacht) und ab Samstag muessen wir hier raus. Gleichzeitig schaun wir uns vllt. nach einem Auto und einem Job um.

 

Also mal schaun was die naechsten Tage bringen. Bis dann !

 

Andre und Alex

Alex am Frankfurter FlughafenSydney AirportUnsere GruppeUnser ReichHarbour BridgeOpera House mit BuchtAndre vor dem Opera HouseAlex vor dem Opera HouseChillen am Opera HouseCoole Skyline

Bald geht es endlich los ! :-)

Dienstag, 22.02.2011

Hallo erstmal auf unserem Blog. Für alle die sich sich für unsere Reise zum anderen Ende der Welt interessierien ist das hier der Ort wo ihr Neuigkeiten und Wissenswertes erfahren werdet. In wahrscheinlich ganz unregelmäßigen Abständen werden wir hier unsere Erlebnisse und Erfahrungen in Down Under mit euch teilen. Von jetzt an bis zum Ende kann man hier alles was uns dort passiert nachlesen. Also schaunt doch gerne mal öfters rein und hinterlasst auch Kommentare, wir würden uns sehr freuen :-) 

 

In genau 19 Tagen (14.03.11) fliegen wir beide nun endlich für ein halbes Jahr (12.09.11) nach Australien. Alles startete als ganz spontane Idee in der Mitte des letztens Septembers. Wir hatten nichts geplant, aber Lust auf ein Abenteuer. Eigentlich schon lustig wie schnell sich diese Aktion zur Realität entwickelt hat.

Wir sind jetzt schon ziemlich aufgeregt und können es eigentlich kaum mehr erwarten endlich etwas anderes als das in unseren Augen triste Deutschland zu sehen! Es müssen noch kleine Sachen erledigt werden, aber das ist alles kein Problem.

 

Unsere Reise startet in Preetz, führt uns über eine Zugfahrt nach Frankfurt von wo wir dann schließlich den Flieger nach Dubai nehmen. Circa 11 Stunden dauert dieser erste Flug. Von dort aus geht es nach einem kleinen Zwischenstop schließlich weiter nach Sydney. Nochmal circa 13 Stunden. Insgesamt dauert unsere Reisezeit also ungefähr 36 Stunden !!! Naja, auch wenn wir nicht die First Class haben, wird der Flug wohl trotzdem relativ entspannend ausgehen und sonst hilft Wodka Tonic. 

 

Das war unser erster Eintrag. Den nächsten werden wir wohl kurz vor oder nach der Ankunft in Sydney schreiben, wir wissen das nicht genau.

Also bis zum nächsten Eintrag!

 

Andre und Alex